Wenn ein Duft dich ansieht: Eine Lese-Einladung zu „Geruch der Erinnerung“

Stell dir vor, du gehst durch deinen Tag.

Du kaufst irgendwas ein. Du stehst an einer Ampel. Du ziehst die Jacke zu. Und dann ist da dieser Geruch.

Nur ein Hauch.

Und er sieht dich an.

Nicht freundlich. Eher so, als wüsste er etwas über dich, das du selbst nicht mehr weißt.

Genau dieses Gefühl ist der Kern von „Geruch der Erinnerung: Eine Reise durch nachgeträumte Realitäten“:
dass Vergangenheit nicht „weg“ ist.
Sie ist nur geruchlos — bis sie plötzlich wieder Duft bekommt.

Was ich beim Lesen bei dir auslösen will
Nicht „Aha, interessante Story“.
Sondern dieses kurze Innehalten:
„Warte… kenne ich das?“

Diese Texte sind autobiografisch, ja. Aber sie gehören beim Lesen irgendwann nicht mehr nur mir. Weil wir alle diese inneren Räume haben:
Küchen aus Kindheit.
Kneipenabende, die nach Rauch und Wärme riechen.
Zugabteile mit Plastikpolstern.
Sommerluft, die sich wie ein Versprechen anfühlt.

Und weil die Nase der brutal ehrlichste Erzähler ist: Sie schmuggelt Gefühle an der Logik vorbei direkt ins Herz.

Mini-Leseprobe als Stimmung (kein Spoiler):
Ich rieche etwas, das nicht hierher gehört.
Es hängt im Raum wie ein zu früh geöffnetes Fenster.
Warm. Staubig. Ein bisschen süß — als hätte jemand alte Pappe in der Sonne liegen lassen.
Ich blinzle.
Und für einen Moment fühlt sich die Gegenwart an wie dünnes Papier.

Frage an dich (und an deine Leser):
Welcher Geruch ist dein stärkster Zeitsprung?
Sonnencreme? Holz? Benzin? Parfum? Regen auf heißem Stein?

Wenn du willst, lies das Buch nicht „durch“.
Lies es wie man an etwas riecht: kurz, intensiv — und dann wieder weg.
Aber mit diesem Nachhall, der bleibt.

 

Wenn du Lust auf diese Reise hast

Leseprobe

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